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Besuchsdienst mit Hunden

>>> keine andere Form von Hundesport
Erfahrungen der Gruppe Hügelsheim in der LG Baden

Teil 2:

Es begann vor drei Jahren. Als stolzer Besitzer einer zweijährigen Golden Retriever Hündin suchtewollte ich für meine mit dem Hüundin eine sinnvolle Beschäftigung. etwas machen, was nicht jeder macht. Idealerweise sollte es etwas sein, was auch meinen Wunsch, sich sozial zu engagieren, befriedigen sollte. So stieß ich auch auf das Thema Besuchsdienst mit Hunden. Nachdem ich wochenlang im Internet seitenlange Artikel über Voraussetzungen, Anforderungen, Abläufe etc. gelesen hatte, kam ich zu dem Ergebnis, das meine Hündin vielleicht geeignet sein könnte. Also rief ich einen der überregional tätigen Vereine, die Besuchsdienst organisierten, an, um diesem mitzuteilen, dass ich gerne Besuchsdienst machen wolle. Dummerweise stand die für mich zuständige Regionalgruppe kurz vor der Untätigkeit. Die einzige Unterstützung bestand darin, dass man mir die Telefonnummer eines möglicherweise interessierten Altersheims gab.

Nach ca. 2 Wochen hatte sich bei mir soviel Mut angesammelt, dass es für einen Anruf reichte. Glücklicherweise stand der Leiter dieses Seniorenheims dem Thema sehr offen gegenüber und war auch sofort bereit, mich zu empfangen, um die Sache einmal im Detail zu besprechen. Am Tag meines ersten Besuchs war meine Hündin in Hochform. Sie folgte jedem Befehl, gab brav die Pforte und forderte meinen Gegenüber permanent auf, sie zu streicheln oder vielleicht auch einmal ein Leckerchen heraus zu rücken. Dieses Verhalten, gepaart mit meinem “professionellen” Auftritt, ließ nicht nur bei dem Leiter, sondern auch bei vielen Pflegekräften eventuelle Vorbehalte oder Zweifel blitzschnell verschwinden. Damit war die erste Hürde genommen. Auch in den folgenden Wochen lief meine Hündin zur Höchstform auf. Sie eroberte alle Herzen im Sturm. Im Laufe der Zeit machte ich, auch mit Unterstützung meiner Hündin, viele positive Erfahrungen. Auch wagten wir uns an Bewohner heran, die als schwierig galten.
Für Paula, so heißt meine Hündin, stellten auch die verschlossenen oder mürrischen Bewohner/innen kein wirkliches Problem dar. Aufgrund ihrer besonderen Art, auf mit Menschen zu zu gehenumzugehen, öffneten sich selbst bei den Menschen, die bereits mit der Welt abgeschlossen hatten, die Herzen. Im November jährt sich zum dritten Mal der Jahrestag des ersten Besuchs. Heute gehört Paula zum “Inventar” des Seniorenheims. Paula und ich werden zu jeder Veranstaltung eingeladen, die veranstaltet wird. Im gesamten Heim gibt es mittlerweile niemanden mehr, der Paula nicht kennt und in das Herz geschlossen hat.
Anfang 2008 machte ich den Vorschlag, doch bei den Hundefreunden Hügelsheim eine Gruppe für die Durchführung von Besuchsdiensten aufzubauen. Da dieser Vorschlag auf allgemeine Zustimmung stieß, begann ich mit meinen Vorbereitungen.
Ich erstellte Anforderungsprofile für Hund und Hundeführer, entwickelte einen Fragebogen, mit dem ich den Erfüllungsgrad des Anforderungsprofils abprüfen konnte, erstellte ein Ausbildungs- und Trainingskonzept und entwarf ein Flugblatt für die Werbung.
Auch schaute ich mich im Verein nach geeigneten Hunden und Hundeführern rein um. Im April fand ich das erste geeignete Team. Bis Juli waren wir bereits 6 Teams. Auch fanden wir 2 weitere Einrichtungen für die Durchführung des Besuchsdienstes. Zwischenzeitlich liegen 3 Anfragen von anderen Einrichtungen vor.

Fortsetzung hier ...
 

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